Die IOR Orizont ist eine Sucherkamera. Die 35mm-Kamera wurde von der rumänischen Firma IOR produziert. Das Modell wurde in den 1960er Jahren vorgestellt. Es basiert vermutlich auf der Altix V der Dresdner Firma Eho-Altissa.
Das Objektiv der Kamera kann nicht gewechselt werden. 50 mm ist die Brennweite der Linse. Die maximale Blendenöffnung ist f/3.2. Auf das gewünschte Motiv muss man das Objektiv manuell fokussieren.
Die IOR Orizont hat keinen Messer für die richtige Belichtung. Zur Auswahl stehen die Belichtungszeiten, 1/100 s, 1/50 s und 1/25 s. Die Fotokamera kommt mit einem Bulb-Modus. In diesem Modus kann der Verschluss für eine variable Dauer geöffnet werden. Wie lange bestimmt der Fotograf oder die Fotografin. Dafür muss der Auslöser gedrückt gehalten werden. Wenn der Auslöser losgelassen wird, schließt sich der Verschluss.
Sie hat ein Kabelauslöser und ein Stativgewinde auf der Unterseite. Es sind keine Batterien zum Bilder machen notwendig.
Filme für die IOR Orizont
Die IOR Orizont belichtet laut Bedienungsanleitung Kleinbildfilme. Das Kleinbildformat ist sehr verbreitet, daher gibt es auch heute noch einige Hersteller und viele Entwicklungslabore. Mögliche Filme für die IOR Orizont sind der Kodak Gold 200 (Amazon*) für Farbbilder und der AgfaPhoto APX 100 (Amazon*) für Schwarzweißaufnahmen.
Der Entwicklungsprozess für den Farbfilm ist der C-41-Prozess. Die C-41-Filme werden von den meisten Fotolaboren angeboten. So bieten etwas die großen Drogerieketten in Deutschland die Entwicklung von Farbfilmen an. Der Schwarzweißfilm kommt in einen Entwickler wie Rodinal oder D-76.
Der Schwarzweißfilm muss in der passenden Chemie entwickelt werden. Es gibt eine große Anzahl an Schwarzweißentwicklern, die ihre Vor- und Nachteile haben. Um die richtige Kombination, für die gewünschten Ergebnisse zu finden, probiert man am besten etwas rum und entwickelt die Filme selbst.
Technische Daten
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Kameratyp | Sucherkamera |
| Filmformat | 35mm / Kleinbild |
| Filmtransport | Manuell |
| Bildformat | 24 mm x 36 mm |
| Brennweite | 50 mm |
| Größte Blendenöffnung | f/3.2 |
| Fokus | Manuell |
| Verschlusszeiten | 1/100 Sekunde bis 1/25 Sekunde, Bulb |
| Bulb-Modus | Ja |
| Eingebauter Blitz | Nein |
| Stativgewinde | Ja |
| Kabelauslösergewinde | Ja |
| Selbstauslöser | Nein |
| Stromversorgung | Nicht notwendig |
Häufige Fragen zur IOR Orizont
Ist die IOR Orizont eine Sucherkamera oder eine Entfernungsmesserkamera?
Die IOR Orizont ist eine Sucherkamera. Das bedeutet, man schaut durch den Sucher, um das Motiv zu komponieren. Sie hat keinen separaten Entfernungsmesser zum Fokussieren.
Wie fokussiere ich das Objektiv bei dieser Kamera?
Die IOR Orizont hat ein Objektiv mit manueller Fokussierung. Man muss den Fokusring des Objektivs einstellen, bis das Motiv scharf ist. Es gibt keine automatische Fokussierung.
Welche Art von Film verwendet die Kamera?
Die IOR Orizont verwendet Standard-35mm-Film. Dies ist ein gängiges Filmformat, daher sollte es relativ einfach sein, Film und Entwicklungsdienste zu finden.
Hat die Kamera einen Belichtungsmesser, um bei der Belichtung zu helfen?
Nein, die IOR Orizont hat keinen eingebauten Belichtungsmesser. Man muss sich auf sein eigenes Urteil verlassen oder einen separaten Belichtungsmesser verwenden, um die richtigen Belichtungseinstellungen zu bestimmen.
Kann ich ein Stativ mit dieser 35mm Kamera verwenden?
Ja, die IOR Orizont hat ein Stativgewinde. Dies ist ein Gewindeloch an der Unterseite der Kamera, mit dem man ein Stativ für stabile Aufnahmen befestigen kann.