Die Haking Junior F ist eine einfache Sucherkamera aus dem Hause Haking aus Hong Kong. Es existieren Varianten mit der gleichen Bezeichnung, "Junior". Die Junior und die Junior G kommen beide mit einem Hot Shoe Anschluss. Die Junior G hat zusätzlich einen Haltegriff auf der Vorderseite.
Mit einer fest eingebauten Linse besitzt die 35mm-Kamera eine 45 mm Brennweite. Diese Linse ist als "Hakinon Lens Color Corrected Lens f=45mm" gekennzeichnet. Bei dieser Kamera sollte man jedoch keine Top-Bildqualität erwarten.
Der Kamerafokus ist festgelegt, was bedeutet, dass man ihn nicht manuell oder per Autofokus verändern kann. Für klare Fotos sollte ein Mindestabstand von 1 bis 1,5 Metern zum Objekt eingehalten werden.
Sie hat eine maximale Blendenöffnung von etwa f/8 und bietet drei Belichtungsoptionen. Basierend auf dem Film und den Lichtbedingungen kann man eine geeignete Einstellung wählen, unterstützt durch Wetterikonen. Diese Auswahl beeinflusst den Blendenwert. Die Kamera verfügt nicht über einen Belichtungsmesser und besitzt keine elektronische Belichtungssteuerung. Der Blendenwert ist die einzige Anpassungsmöglichkeit bei diesem Gerät.
Ein externer Blitz kann über den eingebauten Blitzanschluss ausgelöst werden. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um einen Anschluss für Hot Shoe Blitze.
Als mechanisches Gerät benötigt die Kamera keine Batterien für den Betrieb. So kann man sich die Suche nach Batterien sparen.
Filmmaterial für die Haking Junior F
Für die Haking Junior F sind laut Anleitung Kleinbildfilme erforderlich. Trotz der Einfachheit der Kamera sind diese Filme leicht verfügbar und in den meisten Fotolaboren verarbeitbar.
Das Filmbildformat beträgt 24 mm x 36 mm, wodurch ca. 36 Aufnahmen pro Filmrolle möglich sind.
Der Fujifilm Superia 400 (Amazon*) eignet sich hervorragend für Fotografen, die lebendige Farbaufnahmen machen möchten. Schwarzweiß-Enthusiasten tendieren jedoch zum Kodak T-Max 400 (Amazon*). Beide Filme sind für alltägliche Aufnahmen geeignet und liefern verlässliche Ergebnisse.
Der Farbfilm wird mittels C-41-Prozess entwickelt, ein Service, den die meisten Fotolabore anbieten. Der genannte Schwarzweißfilm sollte in einem geeigneten Entwickler behandelt werden.
Um von einem Bild zum nächsten zu wechseln, muss der Fotograf den Film manuell transportieren, wofür ein Daumenrad auf der Rückseite vorgesehen ist.
Wenn der Film am Ende ist, muss er zurückgespult werden. Durch Drücken eines Knopfes auf der Unterseite und Drehen einer Kurbel wird der Film in seine Patrone zurückgeführt. Anschließend kann man die Rückseite öffnen und den Film herausnehmen.





