Die Fujifilm Instax Mini 12 ist die neueste Iteration in der beliebten Instax Mini-Reihe und verspricht, den analogen Charme der Sofortbildfotografie mit modernen Annehmlichkeiten zu verbinden. Sie folgt auf die Instax Mini 11 und richtet sich vor allem an Einsteiger. Wir haben uns die Kamera etwas genauer angeschaut.
Fujifilm Instax Mini 12: Retro-Charme, der begeistert?
Die Instax Mini 12 präsentiert sich in einem ansprechenden Design, das Retro-Elemente mit modernen Akzenten kombiniert. Die abgerundeten Kanten und die kompakte Größe sorgen für eine angenehme Handhabung. Hat man etwas größere Hände, kann sie schon fast etwas zu klein sein.
Die Kamera wird in verschiedenen Pastellfarben angeboten. Hier fällt etwas negativ auf, dass das Plastik recht empfindlich gegenüber Verschmutzung ist. Gerade bei der weißen Ausführung fallen solche Verschmutzungen natürlich direkt auf.
Das Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt und recht leicht. Hier geht etwas die Hochwertigkeit verloren, gerade wenn man die Kamera mit Modellen wie der Instax Mini 99 oder Instax Mini 90 vergleicht. Bei diesen Modellen befinden wir uns aber auch in einer anderen Preisklasse.
Etwas sorge hätte ich, wie bei fast allen Kameras natürlich, vor Beschädigungen, wenn die Kamera mal runterfällt. Gerade weil das Gehäuse sehr glatt ist, kann sie einem schonmal aus den Hände rutschen, vor allem wenn sie bei Parties oder Hochzeitsfeiern im Einsatz ist. Deshalb sollte man immer den Kameragurt nutzen.
Batterien und Filme für die Sofortbildkamera
Der Kameragurt, ein Satz Batterien, Anleitung und die Kamera sind im Lieferumfang enthalten. Bei den Batterien setzt Fujifilm bei diesem Modell auf die einfachen AA-Batterien (Amazon*), die man in den meisten Läden bekommt. Was natürlich sehr praktisch ist, wenn man mit der Kamera unterwegs ist. Da es kein Display gibt oder sonstige stromfressende Elektronik, reicht ein Satz Batterien für eine längere Zeit.
Die Instax Mini 12 braucht natürlich Sofortbildfilme. Hier kommen die weiterverbreitenden Instax Mini Filme (Instax Mini Film (Amazon*)) zum Einsatz. In einer Kassette befinden sich zehn Bilder. Ein Bild hat etwa die Größe einer Kreditkarte. Die Filme werden noch frisch hergestellt. Die Filme der Marke Polaroid können nicht genutzt werden.
Die Bildqualität der Instax Mini 12 ist typisch für Sofortbildkameras. Die Bilder haben einen nostalgischen Charme mit leicht verwaschenen Farben und einem weichen Fokus.
Benutzerfreundlichkeit: Einfach drauflosknipsen?
Die Instax Mini 12 wurde eindeutig mit Blick auf Benutzerfreundlichkeit entwickelt, wie auch schon ihre Vorgängerinnen.
Das Einschalten und Aktivieren erfolgt durch einfaches Drehen des Objektivrings. Dort wählt man auch den Close-Up-Fokus aus. In diesem Modus kann man bis zu 30 cm an sein Motiv heran. Diese Entfernung abzuschätzen, kann schon etwas knifflig sein, da auch der Sucher nicht direkt das Endergebnis anzeigt.
Ansonsten gibt es keine Einstellungsmöglichkeiten bei der Kamera. Man drückt auf den Auslöser und den Rest macht die Kamera von selbst. Dies macht sie natürlich ideal für Feiern, Hochzeiten oder in den Händen von Kindern.
Für Selfies gibt es einen kleinen Spiegel auf der Vorderseite. Ein Stativgewinde oder Selbstauslöser hat die Kamera nicht. Ein Zähler auf der Rückseite zeigt die verbleibende Anzahl an Fotos an.
Vergleich mit den Vorgängermodellen
Die Unterscheide zu den Vorgängermodellen sind minimal. Gerade wenn man eine Instax Mini 11 hat, lohnt es sich nicht sich auch noch die 12 zu kaufen.
Fazit: Lohnt sich der Kauf der Instax Mini 12?
Die Fujifilm Instax Mini 12 ist eine solide Sofortbildkamera, die sich durch Benutzerfreundlichkeit und ein ansprechendes Design auszeichnet.
Aber ist sie die richtige Kamera für dich? Wenn du auf der Suche nach einer unkomplizierten und unterhaltsamen Möglichkeit bist, einzigartige Erinnerungen festzuhalten, könnte die Instax Mini 12 eine gute Wahl sein. Gerade für Events oder auch als Urlaubsbegleiter macht sie eine gute Figur.
Wenn du allerdings mehr Einstellungsmöglichkeiten möchtest und mehr experimentelle Funktionen haben möchtest, sind andere Modelle von Fujifilm, Polaroid oder Lomography die bessere Option.













Oh, die Instax Mini 12 klingt ja super! Ich liebe den Retro-Charme von Sofortbildkameras. Für Partys oder Hochzeiten ist das echt eine geniale Idee, da hat man sofort eine schöne Erinnerung in der Hand. Und dass sie so einfach zu bedienen ist, finde ich perfekt. Man will ja nicht ewig an Einstellungen herumspielen, wenn man gerade Spaß hat. Definitiv ein Must-have für den nächsten Mädelsabend!
Interessanter Testbericht zur Instax Mini 12. Das Design in Pastellfarben ist ansprechend und die Einfachheit für Einsteiger ist sicherlich ein Pluspunkt. Die Bedenken bezüglich der Empfindlichkeit des Plastikgehäuses und des glatten Materials teile ich. Habt ihr vielleicht eine Empfehlung für eine passende Schutzhülle oder Tasche, um die Kamera besser vor Stürzen zu schützen, gerade wenn sie öfter mal mit auf Reisen geht?
Danke für den ausführlichen Bericht! Es bestätigt meine Vermutung, dass die Unterschiede zur Instax Mini 11 wirklich marginal sind. Für jemanden, der bereits das Vorgängermodell besitzt, lohnt sich ein Upgrade kaum. Ich finde es schade, dass Fujifilm bei den ‘Mini’-Modellen so wenig auf mehr manuelle Optionen oder zumindest einen besseren Sucher setzt, auch wenn der Fokus auf Einfachheit liegt. Der Retro-Look ist charmant, aber ein bisschen mehr ‘Kamera’ für den Preis wäre wünschenswert gewesen.