Die Nikon Zoom 200 ist eine Kleinbildkamera. Sie wurde im Jahr 1995 von dem japanischen Hersteller vorgestellt. Ein funktionsgleiches Modell wurde in einigen Märkten auch als Nikon One Touch Zoom verkauft.
Die Zoom-Linse der Fotokamera ist festverbaut und setzt sich aus 6 Glaselementen in 6 Gruppen zusammen. Die Brennweite reicht von 35 mm bis 70 mm. Die größte Blende ist f/4.7. Die Kamera hat einen Autofokus. Die Naheinstellgrenze ist 80 cm. Einen Makro-Modus hat sie nicht.
Fürs Fotografieren hat die Nikon Zoom 200 einen Belichtungsmesser. Er ist für Filme in einem Bereich von ISO 100 bis ISO 1000 ausgelegt. Die Filmempfindlichkeit wird über den DX-Code ausgelesen. Die Blende und Verschlusszeit wird automatisch eingestellt und kann nicht verändert werden.
Bei schlechten Lichtverhältnissen kann der eingebauten Blitz eingesetzt werden. Bei ISO 100 liegt die Reichweite bei 4,3 Meter. Die 35mm-Kamera hat ein Gewinde für ein Stativ und einen Selbstauslöser. Der Selbstauslöser hat eine Auslösezeit von rund 10 Sekunden.
Die Kamera wiegt 240 Gramm und hat die Maße 12,5 x 7,2 x 4,5 cm. Die Kamera benötigt eine CR 123A Batterie (Amazon*). Eine Batterie soll für ungefähr 18 Rollen Film ausreichen. Die Batterien sind noch einfach zu bekommen.
Nikon Zoom 200 QD
Das Quartz Date Modell bietet die Möglichkeit der Einbelichtung des Datums und der Uhrzeit zum Zeitpunkt der Aufnahme in das Foto. Natürlich wurde auch eine One Touch Zoom QD angeboten.
Filme für die Nikon Zoom 200
Die Nikon Zoom 200 wird mit Kleinbildfilmen bestückt. Kleinbildfilme werden noch von verschiedenen Produzenten hergestellt. Eine Empfehlung für Farbfotos ist der Kodak Portra 400 (Amazon*) und für S/W-Aufnahmen der Ilford HP5 (Amazon*). Beide Filme eignen sich wunderbar für Erinnerungsaufnahmen und sind flexibel einsetzbar.
Der Farbfilm ist ein Negativfilm und wird im C-41-Entwicklungsprozess verarbeitet. Dieser wird von fast jedem Fotolabor angeboten. Zum Entwickeln kann man seine Farbfilme auch bei vielen Drogeriemärkten abgeben.




