Die Minolta AF-E ist eine Kompaktkamera. Sie wurde Mitte der 1980er Jahre vorgestellt und einer Fabrik in Japan gebaut. Das Modell setzt auf viele Automatiken und richtete sich damit auch an Fotoeinsteiger. Sie ist die Vorgängerin der Minolta AF-E II, die eine vereinfachte Version der AF-E ist.
Neben der normalen schwarzen Version der Kompaktkamera gab es auch einige Sondereditionen. Der französische Designer André Courrèges gestaltete drei limitierte Editionen (Blau, pink und silber). Diese Varianten sind heute sehr selten und daher auch recht teuer.
Die Fotokamera kommt mit einer festverbauten Linsen mit fixer Brennweite. 35 mm ist die Brennweite der Linse. Die maximale Blendenöffnung ist f/3.5. Die 35mm-Fotokamera ist mit einem Autofokus ausgestattet. Die Naheinstellgrenze dieses Objektivs liegt bei 65 cm.
In der Minolta AF-E ist ein Belichtungsmesser eingebaut. Er wurde für Filme mit einer Empfindlichkeit von ISO 100 bis ISO 1000 ausgelegt. Die korrekte Filmempfindlichkeit ermittelt die Kamera über den DX-Code. Auf der Unterseite kann die Empfindlichkeit auch manuell ausgewählt werden. Zur Auswahl stehen die Werte ISO 100, ISO 200 und ISO 400.
Die Verschlusszeit und Blende werden von der Elektronik automatisch eingestellt. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann der eingebauten Blitz eingesetzt werden. Die Reichweite des Blitzes ist mit bis zu 3,6 Meter bei ISO 100 angegeben.
Bei einer Größe von 13,1 x 6,5 x 4,5 cm wiegt die Minolta AF-E laut Anleitung 245 Gramm. Die Stromversorgung erfolgt durch zwei AA-Batterien (Amazon*). Dieser Batterietyp ist natürlich auch heute noch einfach zu bekommen.
Zusätzlich zur normalen Version gab es auch ein Quartz Date Version. Dieses Modell bietet die Möglichkeit die Aufnahmezeit und das Datum in eine Ecke des Bildes einzubelichten.
Filme für die Minolta AF-E
Ohne Fotofilme läuft bei der Minolta AF-E nichts. Genauer braucht die Kamera Kleinbildfilme. Diese Art von Filmen wird noch produziert und kann von den meisten Fotolaboren ohne Probleme verarbeitet werden. Für Farbaufnahmen gibt es etwa den Kodak Portra 400 (Amazon*). Eine Möglichkeit für Schwarzweißbilder ist der Kodak T-Max 400 (Amazon*). Beide Filme eignen sich gut für ein breites Feld an Anwendungen. Dies wird ihnen auch in Testberichten bescheinigt. Natürlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Kleinbildfilmen für diese Kamera.
Der Farbfilm wird im C-41-Entwicklungsprozess verarbeitet. Dieser Entwicklungsprozess ist bei fast jedem Fotolabor im Angebot. So kann man seine Filme z.B. bei vielen Drogeriemärkten in Deutschland zum Entwickeln abgeben.
Der Belichtungsbereich der Kleinbildkamera hat eine Größe von 24 mm x 36 mm. Der Film wird von der Minolta AF-E automatisch weitertransportiert. Der Motor transportiert den Film auch automatisch wieder zurück in die Patrone. Dieser Prozess kann durch ein Schieber auf der Unterseite auch forciert werden. Die Anzahl der bereits aufgenommen Fotos wird auf der Oberseite der Kamera dargestellt.
Technische Daten
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Kameratyp | Schnappschusskamera |
| Filmformat | 35mm / Kleinbild |
| Filmtransport | Automatisch |
| Film-Transportmechanismus | Motor |
| Bildformat | 24 mm x 36 mm |
| Brennweite | 35 mm |
| Größte Blendenöffnung | f/3.5 |
| Naheinstellgrenze | 65 cm / 2.132 ft |
| Fokus | Automatisch |
| Objektivaufbau | 4 Elemente in 4 Gruppen |
| Belichtungsmesser | Ja |
| Unterstützte Filmempfindlichkeiten | ISO 100 bis 1000 |
| DX-Erkennung (Automatische Filmempfindlichkeit) | Ja |
| Belichtungsmodi | Programmautomatik |
| Manuelle Belichtungseinstellungen | Nein |
| Datumseinbelichtung | Modellvariante |
| Blitz | Integrierter Blitz |
| Reichweite des Blitzes | 0,65 bis 3,6 Meter / 2.13 bis 11.81 Fuß |
| Stativgewinde | Nein |
| Kabelauslösergewinde | Nein |
| Selbstauslöser | Nein |
| Stromversorgung | 2x AA-Batterien |
| Größe | 13,1 x 6,5 x 4,5 cm |
| Maße in Zoll | 5.16 x 2.56 x 1.77 zoll |
| Gewicht | 245 Gramm |
| Produktionsland | Japan |
| Geschätzter Wert / Gebrauchtpreis | 40,52 Euro Schätzung basierend auf Gebrauchtpreisen von 96 Angeboten (ggf. mit unterschiedlichem Lieferumfang und/oder Zustand). Stand 15.6.2026 |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2023 | 44,92 Euro |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2024 | 44,92 Euro |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2025 | 44,25 Euro |
Häufige Fragen zur Minolta AF-E
Ist die Minolta AF-E für Anfänger schwer zu bedienen?
Nein, die Minolta AF-E ist für Anfänger konzipiert. Sie verfügt über viele Automatikfunktionen, die sie einfach zu bedienen machen, auch für Fotografen mit wenig Erfahrung. Das macht sie zu einer großartigen Wahl, um mit der Fotografie zu beginnen.
Welche Art von Objektiv hat diese Kompaktkamera?
Die Minolta AF-E hat ein festes 35mm-Objektiv, d.h. die Brennweite ist nicht veränderbar. Es bietet eine Blende von f/3.5, was für eine Kompaktkamera ihrer Zeit relativ schnell ist. Die Naheinstellgrenze beträgt 65 cm.
Wie handhabt die Kamera Film und welche Filmtypen kann ich verwenden?
Die Minolta AF-E verwendet Standard-35mm-Filme. Sie transportiert den Film automatisch weiter und spult ihn nach dem Fotografieren wieder zurück. Man kann verschiedene Filme mit ISO 100-1000 verwenden, und die Kamera liest den DX-Code für automatische ISO-Einstellungen.
Hat die Kamera einen Blitz, und wenn ja, wie weit reicht er?
Ja, sie hat einen eingebauten Blitz. Seine Reichweite beträgt bis zu 3,6 Meter bei ISO 100. Er wird bei schlechten Lichtverhältnissen automatisch aktiviert und sorgt so für eine korrekte Belichtung.
Welche Abmessungen und welches Gewicht hat das Gerät?
Die Minolta AF-E ist kompakt und misst 13,1 x 6,5 x 4,5 cm und wiegt 245 Gramm. Sie wird mit zwei leicht erhältlichen AA-Batterien betrieben, was sie bequem zu verwenden macht.


