Die La Sardina – Fischers Fritze wurde zusammen mit der La Sardina – El Capitan, La Sardina – Sea Pride und La Sardina – Marathon im Juni 2011 von Lomography vorgestellt. Sie wurde nach dem bekannten Zungenbrecher benannt. Inzwischen bietet Lomography diese Edition der Plastikkamera nicht mehr an.
Die La Sardina – Fischers Fritze ist zu großen Teilen Blau und wurde mit dem Design einer Sardinenbüchse mit Tomatensoße bedruckt. Im Lieferumfang der La Sardina – Fischers Fritze sind ein Poster, ein Buch mit Fotos (“Seeing the world through a sardine cam”), Farbfilter für den Blitz und eine schöne Kiste.
Die La Sardina verfügt über ein Super-Weitwinkel mit einer Brennweite von 22 mm aus Plastik. Der MX-Schalter erlaubt eine einfache Mehrfachbelichtung. Wenn man möchte, kann man Langzeitbelichtungen in der Nacht mit dem Bulb-Modus machen. Die Kamera hat außerdem einen Anschluss für einen Fernauslöser und für ein Stativ. So vermeidet man bei Langzeitbelichtungen Verwacklungen.
Gefüttert wird die La Sardina – Fischers Fritze mit Kleinbildfilmen, ob Redscale, Farbnegativfilm, Diafilm oder Schwarzweißfilm ist egal. Die Entwicklung des fertigen Kleinbildfilmes ist in jeden normalen Labor möglich. Bei der Aufnahme sollte man darauf achten das der Text “Only Shoot if you can red me!” sichtbar ist. Wenn nicht kann dies zu leeren Negativen und schwarzen Bildern führen.
Ein gutmütiger Film für Farbfotos ist der Kodak Ultramax 400 (Amazon*). Dieser Film ist recht preiswert und liefert solide Bilder mit der Kamera. Auf eine Rolle passen ungefähr 36 Aufnahmen, dann muss der Film ausgetauscht werden.
Die La Sardina – Fischers Fritze kommt mit einem Blitz, dem “Fritz the Blitz”. Dieser wird mit einer CR123A Batterie (Amazon*) mit Strom versorgt. Für die Verwendung der Kamera ohne Blitz wird keine Batterie gebraucht, da die Kamera komplett mechanisch funktioniert.
Technische Daten
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Kameratyp | Sucherkamera |
| Filmformat | 35mm / Kleinbild |
| Filmtransport | Manuell |
| Film-Transportmechanismus | Drehknopf |
| Bildformat | 24 x 36 mm |
| Brennweite | 22 mm |
| Größte Blendenöffnung | f/8 |
| Naheinstellgrenze | 60 cm / 1.968 ft |
| Fokus | Manuell |
| Verschlusszeiten | 1/100 Sekunde, Bulb |
| Bulb-Modus | Ja |
| DX-Erkennung (Automatische Filmempfindlichkeit) | Nein |
| Datumseinbelichtung | Nein |
| Doppel- und/oder Mehrfachbelichtungsfunktion | Ja |
| Eingebauter Blitz | Nein |
| Blitzanschluss | Anschluss nur für Fritz the Blitz geeignet |
| Blitzsynchronzeit | 1/100 s |
| Stativgewinde | Ja |
| Kabelauslösergewinde | Ja |
| Selbstauslöser | Nein |
| Stromversorgung | Nicht notwendig |
| Produktionsland | China |
Häufige Fragen zur La Sardina – Fischers Fritze
Welche Art von Film benötigt diese Plastikkamera?
Die La Sardina – Fischers Fritze verwendet 35mm Film. Man kann Farbnegativfilm, Diafilm, Schwarzweißfilm oder sogar Redscale-Film verwenden. Die Entwicklung ist in jedem normalen Fotolabor möglich.
Wird eine Batterie zum Fotografieren benötigt?
Nein, eine Batterie wird für normale Aufnahmen nicht benötigt. Die Kamera funktioniert mechanisch. Der eingebaute Blitz, 'Fritz the Blitz', benötigt jedoch eine CR123A Batterie.
Was ist besonders an dem Objektiv dieser Lomography Kamera?
Sie hat ein Superweitwinkel-Plastikobjektiv mit einer Brennweite von 22 mm, das sich hervorragend zum Aufnehmen weiter Szenen eignet. Dies trägt zur einzigartigen Perspektive der Fotos bei.
Wie vermeide ich unscharfe Fotos, besonders nachts?
Die Kamera verfügt über einen Bulb-Modus für Langzeitbelichtungen bei Nacht. Sie hat außerdem Anschlüsse für ein Stativ und einen Fernauslöser, um Verwacklungen bei Langzeitbelichtungen zu vermeiden.
Was ist alles in der Verpackung der La Sardina – Fischers Fritze enthalten?
Neben der Kamera selbst erhält man ein Poster, ein Fotobuch, Farbfilter für den Blitz und eine schöne Box. Es ist ein recht vollständiges Paket für den Preis.


