Der Lomography LomoChrome Color ’92 Sun-Kissed 400 ist ein Farbnegativfilm. Er wurde im Juli 2024 von Lomography vorgestellt. Es handelt sich um eine Variation des 2023 vorgestellten Lomography LomoChrome Color ’92.
Der LomoChrome Color ’92 Sun-Kissed 400 ist für Farbbilder, die an den Look der 1990er Jahre erinnern sollen, ausgelegt.
Lomography beschreibt den Look so: Diese vielseitige Emulsion wurde entwickelt, um die warmen Farbtöne des Sonnenlichts einzufangen und einen strahlenden Teint zu erzeugen. Die einzigartige Formel ermöglicht eine breite Palette an Farbergebnissen, abhängig von den jeweiligen Lichtverhältnissen.
Bei hellem Sonnenlicht entstehen intensive Blau- und Orangetöne, die eine lebendige und energiegeladene Atmosphäre schaffen. In Situationen mit schwachem Licht hingegen treten lebhafte Rottöne hervor, die Wärme und Tiefe vermitteln. Im Studio entfaltet die Emulsion ihre sanften Grün- und Blautöne, die eine ruhige und harmonische Stimmung erzeugen.
Unabhängig von den Lichtverhältnissen verleihen glänzende Schwarztöne und eine feine Körnung jeder Aufnahme eine unvergessliche Authentizität und Tiefe. Dadurch wirken die Bilder besonders realistisch und ausdrucksstark.
Die Emulsion des Lomography LomoChrome Color ’92 Sun-Kissed 400 eignet sich ideal für Anwender, die Wert auf warme Farbtöne und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten legen. Ob im Freien oder im Studio, diese Emulsion ermöglicht es, die Schönheit des Lichts in all seinen Facetten einzufangen und einzigartige Bilder zu kreieren.
Als Empfindlichkeit des Films ist ein ISO-Wert von 400 spezifiziert. Der ISO-Wert ist ein standardisierter Wert für die Empfindlichkeit des Filmmaterials gegenüber Licht. Ein Film mit hohem ISO-Wert eignet sich für Aufnahmen mit kurzer Verschlusszeit oder geringer Blendenöffnung. Dieser ISO-Wert ermöglicht es, den Film in vielen Situationen gut einzusetzen und wird von vielen Belichtungsmessern problemlos unterstützt.
Entwicklung des Films
Um die auf dem Lomography LomoChrome Color ’92 Sun-Kissed 400 festgehaltenen Momente sichtbar zu machen, ist der C-41-Entwicklungsprozess unerlässlich. Dieser standardisierte Prozess verwandelt die latenten Bilder auf dem Film in sichtbare Negative. Die meisten Fotolabore in Deutschland bieten diesen Service an, sodass man seine Filme dort professionell entwickeln lassen kann.
Für experimentierfreudige Fotografen oder diejenigen, die mehr Kontrolle über den Prozess haben möchten, besteht auch die Möglichkeit, die Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen. Mit dem richtigen Equipment und den passenden Chemikalien kann man den C-41-Prozess auch zu Hause durchführen.
Das Ergebnis der Entwicklung sind Filmstreifen, die die einzelnen Negative enthalten. Diese Negative sind das Rohmaterial für die weitere Nutzung der Bilder. Man kann sie entweder klassisch auf Fotopapier vergrößern lassen und so Abzüge erstellen, oder man entscheidet sich für die Digitalisierung.
Viele Fotolabore bieten sowohl die Entwicklung als auch die Erstellung von Abzügen und die Digitalisierung an. Für die Digitalisierung werden spezielle Scanner verwendet, die eine hohe Auflösung und Farbtiefe bieten. Diese Scanner sind auch für den Heimgebrauch erhältlich, sodass man seine Negative selbst digitalisieren kann.
Die gewonnenen digitalen Dateien eröffnen eine Vielzahl von Möglichkeiten. Man kann sie am Computer bearbeiten, in sozialen Medien teilen, für Fotobücher verwenden oder in verschiedenen Größen und Formaten ausdrucken.
Formate
Der Lomography LomoChrome Color ’92 Sun-Kissed 400 ist für Kleinbild-, Pocketfilm- und Mittelformatkameras verfügbar.
Auf eine Rolle Film passen 36 Bilder. Hersteller wie Rollei, Lomography und Fujifilm haben passende Modelle für das Kleinbildformat im Angebot.
Wie viele Bilder auf eine Rolle des Mittelformatsfilms passen, hängt von der Größe des Belichtungsbereich ab. Um den Film zu belichten, benötigt man eine Mittelformatkamera, die in verschiedenen Ausführungen und mit verschiedenen Funktionen erhältlich ist. Bekannte Marken in diesem Bereich sind beispielsweise Pentacon, Hasselblad und Holga.
Pocketfilm erlangte in den 1970er und 1980er Jahren Popularität aufgrund seiner kompakten Abmessungen und der damit verbundenen Handlichkeit. Die Anzahl der Aufnahmen pro Rolle variiert je nach Kameramodell. Lomography selbst bietet mehrere Kameras für dieses Format an. Auch gibt es Modelle von Rollei, Kodak oder Holga.
Preislich liegt der Kleinbildfilm bei 12,90 Euro im Sommer 2024. Für den Mittelformatfilm zahlt man 11,90 Euro. Die Pocketfilmvariante des Lomography LomoChrome Color ’92 Sun-Kissed 400 kostet 8,90 Euro.
Beispielfotos
Technische Daten
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Kleinbildformat | Ja |
| Mittelformat / Rollfilm | Ja |
| Entwicklungsprozess | C-41 / CN-16 / CNK-4 / AP-70 |
| Erscheinungsdatum | 2024 |

















